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Edmonton: Albertas Sprungbrett in den Norden. Den
Einwohnerzahlen nach mag Edmonton zwar nicht mit Calgary mithalten,
Edmonton zählt ca. 700'000, dafür ist sie Hauptstadt
des Bundesstaates Alberta. Auch Edmonton hat einiges zu bieten,
jedoch sollte besseres Wetter herrschen als wir es hatten. Als wir
uns an
diesem Samstagmorgen um ca. 9.00 Uhr wieder auf die Strassen wagten,
regnete es in Strömen.
Edmonton liegt inmitten einer flachen, streckenweise
leicht hügligen Prärielandschaft. Bis zur Grenze der Northwest
Territories sind es ca. 1000 Kilometer. Die Stadt entstand um die
Jahrhunderwende
(1900) in den Goldrauschzeiten. Heute ist nicht mehr das gelbe, sondern
das schwarze Gold Nummer eins in Albertas Hauptstadt. Momentan sprudeln
rund um die Stadt ca. 2400 Oelquellen. Auch in Sichtweite unseres
Campingplatzes lag so eine Quelle. |
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Der Regen machte uns einen gehörigen
Strich durch die geplante Sightseeing Tour. Es blieb schliesslich
bei einer "Downtowndurchfahrt". Unter den Grossstädten
von Kanada soll Edmonton die meisten Grünflächen pro
Einwohner haben. Leider habe wir das bei unserer Druchfahrt nicht
beurteilen können.
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Die Hauptattraktion im Sommer, sind
die Klondike Days. Immer Mitte Juli, jeweils Donnerstags nach der
Calgary
Stampede, findet hier ein 10 tägiges Fest statt, zur Errinnerung
an die wilden Zeiten des Goldrausches. Bei einem kurzen Stop mitten
in der Innenstadt konnten wir gut das Muttart
Conservatrory erkennen. Die vier Glaspyramiden
stehen
für die Klimazonen der Erde. In ihnen wachsen Planzen aus gemässigten,
trockenen, und tropischen Regionen.
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| Gegen 11 Uhr nahmen wir dann Abschied
von Edmonton. Bevor wir uns aber auf den
Weg machten, mussten wir noch unsere Vorräte im Superstore auffrischen,
denn wir werden in den nächsten Tagen keine grössere Stadt
mehr zu Gesicht bekommen. Wir entschlossen uns den Highway Nr.
2 zu
nehmen. Diese
historische
Route führt
zuerst
nordwärts
und
später
dann
in Athabasca
in westlicher Richtung zum Lesser Slave Lake. Die andere Alternative
um von Edmonton in den hohen Norden zu kommen, ist der Highway
Nr. 43. Dieser
Highway ist
die
kürzste
Variante
um nach Dawson Creek zu gelangen, um dann von dort auf den Alaska Highway
zu wechseln. Diese knapp 600 Kilometer sind gut in einem Tag zu schaffen.
Wir hingegen wollen ja nicht auf den Alaska Highway, unser Ziel ist
der Mackenzie Highway, der in Grimshaw beginnt.
Die
ersten Kilometer hinauf nach Athabasca waren eher langweilig. Das Gebiet
ist
sehr flach und einsam. Einziger Trost: es hatte aufgehört zu
regnen. |
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In der Nähe des Lesser Slave Lake
durchquerten wir ein riesiges Waldbrand Gebiet. Auf über 12 Kilometer
Länge begeiteten
uns kahle Bäume am Strassenrand. Im Jahr 2001 herrschte hier ein
sehr grosser Waldbrand, der ohne Zutun von Feuerwehrleuten wieder
aufgehört
hat. Es ist hier in der Wildnis nichts aussergewöhnliches, einen
Waldbrand einfach
seinem
Schicksal zu überlassen. Feuer bedeutet auch
wieder Leben und solange es sich nicht um einen Nationalpark handelt
und auch keine Menschen und Gebäuden in Gefahr sind, lässt
man das Feuer einfach gewähren. Kurz vor dem Slave Lake erreichte
wir dann den gleichnamigen Ort. Die Ortschaft ist mit knapp 6500 Einwohner
die
grösste Stadt in der Umgebung. Nichts besonderes und kaum einen
Stop wert. |
| Der Highway zog dann am Lesser Slave
Lake vorbei ohne das man den See von der Strasse aus so richtig sehen
konnte. Einen Zugang zum See gibt es nur in wenigen unattraktiven Ortschaften
und in den Provinzparks Lesser Slave Lake im Osten und Hilliards Bay
im Nordwesten. Beide besitzen lange Strände und Campingplätze. Wir
wollten aber an diesem mittlerweilen schönen Nachmittag noch weiterfahren.
Die wenigen Orte, die wir jetzt auf unserem Weg am Slave Lake passierten
sind kaum der Rede wert und bieten nicht viel. In High Prairie, mit
2900 Einwohner wieder einmal eine grössere Stadt, verliessen
wir dann den Highway Nr. 2 nordwärts,
um zum Winagami Provinz Park zu kommen. Dieser
wird
in
der
Milepost
speziell
erwähnt
und das
wollten wir uns doch anschauen. |
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Die Milepost hatte nicht unrecht, der
Provinz Park ist wirklich eine sehr schöne Anlage hier oben in
Albertas Wildnis. Zu unserem Erstaunen war der gleichnamige Campground
sehr
gut besetzt, was auch auf den Wochentag zurückzuschliessen war.
Fast alle der 63 Stellplätze waren belegt. Hier lässt es
sich entspannen und das wissen die vielen Familien zu schätzen. |
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Mein erstes "Lagerfeuer". Mann,
dieses Jahr musste ich aber lange warten bis es endlich soweit war.
Mit 453 Kilometer fuhren wir heute die längste Etappe unserer
Kanada 2005 Tour. |
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